Buchmomente: [Höreindruck] Corinna Vossius





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Es findet sich viel Trauriges und Abgründiges in diesem Buch und dennoch ist es keine traurige Geschichte geworden. Dann trifft sie Jan, der ihr alles verspricht, wovon sie immer geträumt hat. Dabei gibt es einige interessante Ansätze, die dann aber leider für mich nicht ansprechend umgesetzt wurden.


Gelebtes hinterfragen und sich von der Liebe inspirieren lassen. Aber die Freiheit aufgeben und in ein Altersheim gehen, das wollen sie auf gar keinen Fall.


Seh‘ ich aus, als hätt‘ ich sonst nichts zu tun? von Corinna Vossius (2015, Taschenbuch) - Aber doch nicht mit Elisabeth! Doch als es darauf ankommt, ist es Bea, die Helga zeigt, was im Leben wirklich zählt und wann es sich zu kämpfen lohnt.


Ich habe dieses Buch genommen weil es von Audible empfehlen wurde, Erwartet hatte ich leichte Unterhaltung. Doch das Buch ist viel mehr. Ja es ist witzig aber auch sehr tiefsinnig. Es hat mich sehr nachdenklich gemacht und es wirkt immer noch nach. Das Buch erzählt mehr über das nicht wirklich einfache Schicksal der Helga. Hier geht es auch um den Umgang mit dem Alter allgemein und Demenz im Besonderen. Helga ist eine wirklich starke Frau, die sich durch die Verantwortung, die sie für Ihre Tante hat, nicht unterkriegen lassen darf, obwohl sie das bestimmt manchmal möchte. Insgesamt ein sehr gutes Buch, das ich sehr gerne gehört habe 7 von 7 Hörern fanden diese Rezension hilfreich Liebevoll, eigen, herzerwärmend Ich habe schon längere Zeit keine Rezension mehr geschrieben - aber dieses Hörbuch hat mich so berührt, dass ich es nicht lassen kann. Die Geschichte selber ist abwechslungsreich und immer wieder mit kleinen Elementen gespickt, die zum Schmunzeln oder Nachdenken anregen. Meinetwegen hätte das Hörbuch noch viel länger dauern können und ich hoffe sehr, in Zukunft noch mehr von der Autorin zu hören. Aber, obwohl die Geschichte in weiten Teilen eher traurig als lustig ist, schlug sie mich doch in den Bann. Die Handlung beginnt im Jahr 1992, als die blutjunge Helga sich seh ich aus als hätt ich sonst nichts zu tun den durchreisenden Norweger Trond verliebt und Hals über Kopf mit ihm durchbrennt. Zehn Jahre später ist alle Romantik dahin und Helga fristet ein trauriges Leben im ländlichen Norwegen. Aber nicht nur die Tante, sondern eine ganze Schar ungewollter, verlassener Menschen und Tiere finden sich bei Helga ein. Und jede einzelne Figur hat einen ganz besonderen Charakter — sogar die Hühner. Gabriele Blum gibt jeder Figur eine unverkennbare Stimme und hat mich, wieder einmal, voll und ganz überzeugt. Mein absolutes Highlight ist die Stelle, an der Tante Beate in einer protestantischen Kirche mit alter, brüchiger Stimme einen Choral in Latein anstimmt und Helga einfällt und kräftig mitsingt. Mir hat der Roman wirklich gut gefallen, an fünf Sternchen fehlt nur ein winziges Quäntchen. In vielen kleinen Details liebevoll erzählt. Man weiß manchmal nicht, ob man weinen oder lachen soll. Ob man einen Charakter nicht leiden kann oder einfach Mitleid mit diesem haben muss. Sehr schön vorgelesen und die Stimmungen treffen umgesetzt. Ebenfalls vom Deckblatt des Hörbuches angesprochen erwartete ich eine eher humorvolle Geschichte. Dem war dann aber nicht so. Allerdings ist der Roman sehr liebevoll mit einem gewissen Lebenshumor den Seh ich aus als hätt ich sonst nichts zu tun gegenüber, die passieren, geschrieben. Gerade was die Tante betrifft. Anerkennen was ist, verändern was zu verändern ist, was zu verändern geht, sich dem stellen was weh tut, das ansteuern war gut tut. Gelebtes hinterfragen und sich von der Liebe inspirieren lassen. Dabei meine ich jetzt die Liebe mehr als Daseinsform und nicht als Wort der Gefühle zwischen zwei Menschen. Gute Unterhaltung mit einer Geschichte die zwischen den Zeilen eine Botschaft hinterlässt. Dazu ist sie noch die einzige Ausländerin in der Norwegischen Pampa. Darum ist sie nicht gerade erfreut, als sie Tante Beate erbt. Eine eigenwillige, verwirrte Frau die Hühnern Schals und Mützen strickt und immer für eine Überraschung gut ist. Doch Bea ist für Helga da, als diese am dringendsten Hilfe braucht. Normalerweise mache ich mir nichts aus humorvollen Büchern. Aber dieses hat mich von Anfang an angesprochen. Die Sprecherin hat einen super guten Job gemacht. Die verschiedenen Personen konnte ich mir lebhaft vorstellen und schon bald befand ich seh ich aus als hätt ich sonst nichts zu tun mitten in der Geschichte. Eine super Unterhaltung ist hier garantiert und zwischen all den Krimis und Thriller hat mich dieses Buch so richtig aufgestellt. Ich kann es wärmstens weiterempfehlen :- 9 von 11 Hörern fanden diese Rezension hilfreich Kleine schöne Geschichte mit Tiefgang Das Cover lässt ja etwas anderes vermuten oder für meinen Teil fürchten. Zum Glück handelt es sich jedoch nicht um ein Buch à la Dora Heldt. Die Geschichte ist nicht nur Heile Welt mit mehr oder weniger Klamauk, sondern hat Tiefe. Junge Menschen mit ihren Träumen, die weg wollen und dann doch nur vom Regen in die Traufe kommen, erst lange erdulden, aber dann doch aufbrechen trotz aller Ängste und Unsicherheiten. Es findet sich viel Trauriges und Abgründiges in diesem Buch und dennoch ist es keine traurige Geschichte geworden. Im Gegenteil die Geschichte wird lakonisch humorvoll und Hoffnung erweckend erzählt und ganz wunderbar vorgelesen von Gabriele Blum. Mich hat das Hörbuch an einem grauen Sonntag ganz wunderbar unterhalten. Aber die Freiheit aufgeben und in ein Altersheim gehen, das wollen sie auf gar keinen Fall. So greifen Sie zu einem Trick: Sie teilen sich heimlich einen Platz im Altersheim, indem sie alle paar Tage wechseln. Immer eine von ihnen lässt sich so ein wenig verwöhnen und aufpäppeln, während die andere alleine weiterwurschtelt. Und können sie Inger helfen, ihren Lebensweg zu finden. Nach Jahren der molligen Idylle nimmt Niki den Kampf auf: um ihren Mann, ihre Familie - ihren Körper. Sie geht in eine Fastenklinik, wo sie unter Glaubersalz und Schlemmerphantasien leidet. Bis sie Bekanntschaft mit dem Shiatsu-Masseur macht. Sollte Fasten der neue Sex sein. Aber was war noch mal Sex. Fest entschlossen, den Familienbetrieb zu verkaufen, reist sie in die verschneite Heimat. Dort wollen mächtige Investoren das verträumte Bergdorf touristisch aufmöbeln - doch dann kommt einer nach dem anderen ums Leben. Und welche Rolle spielt Lennard, der zwielichtige Nachbarssohn. Ein mörderischer Wettlauf um das familiäre Glück beginnt. Der umtriebige Rentner erobert das Netz - und ehe Rosa sich versieht, vertraut er Dr. Google mehr als seiner Ehefrau und schmeißt eine Party, die dank Facebook völlig aus dem Ruder läuft. Da kommt ihm das Verwandtentreffen bei seiner geliebten Oma auf Föhr gerade recht. Doch Oma ist verschwunden, und der Veganer-Onkel wütet gegen seinen Bruder, der schon mal Hund gegessen hat. Wie soll man sich da über das gemeinsame Erbe, das schöne reetgedeckte Haus direkt hinterm Deich, einigen. Die Lösung aller Streitigkeiten findet Sönke mitten im Wattenmeer - zusammen mit seiner Cousine Maria, die er schon immer toll fand. Denn wo ein Wille ist, ist auch ein Strandweg. Und dann mischt sich auch noch ihre Mutter ein und bucht für Lulu und ihre Tochter Lotte ungefragt einen Urlaub in einem Pauschalparadies auf Mallorca: Für Familien ein Traum, für eine Mutter mit Kind ohne Mann leider die Hölle. Als wäre das nicht genug, drückt ihr Tante Elsbeth eine russische Azubine aufs Auge: Olga, ein superblondes Vollweib auf Männerjagd, das gleich einen wichtigen Kunden verunstaltet. Mit ihrer streng veganen Kost treibt Dana die Gäste ihres Bistros in die Flucht - man will Currywurst statt Quinoa. Als hätte die Alleinerziehende mit ihrer kleinen Tochter und ihrem starrköpfigen greisen Vater nicht schon genug um die Ohren, versucht die fiese Maklerin Frau Müller-Mertens, sich das Haus unter den Nagel zu reißen, in dem Dana ihr Restaurant betreibt. Im Kampf Gemüse gegen Gentrifizierung hilft Dana schließlich nur der beherzte Griff zum Brecheisen. Und als sich dann noch der neue Mann ihres Herzens als Fleischesser erweist, ist das Maß endgültig voll. Zur Hölle mit den lieben Kollegen. Nachdem ihr schon wieder ein Mann bei der Beförderung vorgezogen wurde, hat Luisa die Nase voll von 14-Stunden-Arbeitstagen und Bürointrigen. Dann erbt sie von ihrer Tante einen Schrebergarten. Was soll ich mit einem Komposthaufen, wenn ich einen Chefstuhl will. Charlotte ist Ärztin, hat einen tollen Job, eine tolle Wohnung, tolle Freunde - nur leider keinen Mann. Da taucht plötzlich Uwe auf, der attraktive, aber ziemlich ungehobelte Klempner. Denn Hals über Kopf verliebt sich Charlotte in sein umwerfendes Lächeln und seine unkonventionelle Art: Buletten zum Frühstück, Tanzen im Regen, Poolbillard in düsteren Kneipen. Charlotte ist selig, ihr Umfeld entsetzt. Doch das Leben scheint gelaufen, in schnöder Langeweile zwischen Seniorenteller und Häkeldeckchen. Dann stecken ihre Kinder sie auch noch gegen ihren Willen ins Heim. Aber doch nicht mit Elisabeth. Denn drei Zimmer weiter wohnt dieser attraktive Mann im besten Alter. Beide träumen vom goldenen Herbst im sonnigen Süden. Ihre Kinder sind entsetzt, aber Elisabeth ist wild entschlossen. Fragt sich nur, wie sie an genügend Geld für ihre Flucht kommen. Ganz klar: her mit heißen Höschen, Handschellen und allem, was den Göttergatten von der Glotze ablenken könnte. Anne und Teresa scheuen weder Mühe noch Spielzeuge, um ihre müden Männer in Fahrt zu bringen - mit ungeahnten Ergebnissen. Anne und Teresa teilen ein Problem: lendenlahme Männer. Anne wünscht sich ein zweites Kind, aber dazu müsste man wohl oder übel mal miteinander schlafen. Beim 25-jährigen Abi-Jubiläum treffen sich drei Freundinnen von einst wieder: Die brave Evi hat ihrem wunderbaren Gatten und den süßen Kindern zuliebe die Karriere an den Nagel gehängt und ihr Glück in der Küche gefunden. Beatrice hat Vorzeigetochter und -ehemann und jettet für ihren Marketingjob rund um den Globus. Katharina, die einstige Einser-Kandidatin, ist zur Staatssekretärin eines Ministers aufgestiegen und fröhlicher Single. Beim ersten Mal ist es noch ein Versehen: Statt Pfeffer landet Rattengift im Gulasch - und schon ist Vivi ihren Haustyrannen Werner los. Als sie wenig später vom schönen Richard übel enttäuscht wird, greift sie erneut zum Kochlöffel. Fortan räumt Vivi all jene Fieslinge, die es nicht besser verdient haben, mit den Waffen einer Frau aus dem Weg - ihren Kochkünsten. Dann trifft sie Jan, der ihr alles verspricht, wovon sie immer geträumt hat. Als Carina entdeckt, dass Ehemann Jonas sie betrügt, bricht ihre heile kleine Welt zusammen. Klar, Lust und Leidenschaft sind nach zehn Jahren Ehe und zwei Kindern auf der Strecke geblieben. Doch dass Jonas mit seiner Neuen all die romantischen Highlights genießt, die sich Carina immer gewünscht hat, ist zu viel. Sie beschließt, ihn direkt in die Scheidungshölle zu schicken. Und die Neue gleich dazu. Soll sie ruhig merken, wie angenehm das Leben an Jonas Seite ist, wenn seine Kinder sonntagmorgens Hockeytraining haben oder Brechdurchfall bekommen. Während ihres Rachefeldzugs blüht Carina auf. Die Männer stehen Schlange - und plötzlich auch Jonas. Dann soll sie für ein Teamtraining in die Berge geschickt werden - das pure Grauen für die digitale Großstadtpflanze. Da Vic jedoch fürchtet, ihr Konkurrent Konstantin könnte sie auf der Karriereleiter überholen, muss sie wohl oder übel den Gipfel erklimmen. Wenn nur nicht dieser unerträglich wetterfeste Bergführer Johannes wäre.


Bruno HATTE Angst vor Wasser
Die Handlung beginnt im Jahr 1992, als die blutjunge Helga sich in den durchreisenden Norweger Trond verliebt und Hals über Kopf mit ihm durchbrennt. Dort wollen mächtige Investoren das verträumte Bergdorf touristisch aufmöbeln - doch dann kommt einer nach dem anderen ums Leben. Was soll ich mit einem Komposthaufen, wenn ich einen Chefstuhl will? Tanten, Hühner und andere Hinterlassenschaften! Anerkennen was ist, verändern was zu verändern ist, was zu verändern geht, sich dem stellen was weh tut, das ansteuern war gut tut. Zur Hölle mit den lieben Kollegen! Anne wünscht sich ein zweites Kind, aber dazu müsste man wohl oder übel mal miteinander schlafen. Anne und Teresa teilen ein Problem: lendenlahme Männer.